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Modern Koi Blog von Martin Kammerer

Fernsehsendung im WDR:

Gartenparadiese in NRW –Neunzig Minuten für Genießer

Für Herrn Heymans hat die Liebe zur japanischen Gartenkultur in der Faszination über seine japanischen Koi-Karpfen ihren Ursprung genommen. Nach mehreren Japanreisen war es beschlossene Sache, Ruhe und Harmonie eines japanischen Gartens in Grefrath am Niederrhein zu verwirklichen

Der Garten ist typisch japanisch schlicht und verbreitet in der Tat ein in sich ruhendes Bild, was der japanischen Gartenphilosophie genau entspricht: Ein Stück Natur wird idealisiert dargestellt und soll möglichst das ganze Jahr über gleich aussehen. So wurden Steine zum Teil aus Österreich importiert, damit der typische Felsencharakter zur Geltung kommt

Der Splitt mit exakt geharkten Mustern symbolisiert laut japanischer Gartenphilosophie das Wasser. Unter dem Kies wurde eine wasserdurchlässige Folie verlegt, um Unkrautwuchs zu vermeiden. Überhaupt erfordert ein Japangarten recht wenig Pflege. Die Neuanlage ist dagegen sehr arbeitsintensiv, weil ein stilgerechter Japangarten sehr stark durchgestaltet wird.

Buddhistische Hochzeitszeremonie im Teehaus

Garten und Teehaus dienten als Filmkulisse für die Sendung Frank der Weddingplaner.

Adventskalender für Lions Club

Werbefotos für Malamix

Fotoaufnahmen im japanischen Garten für Vichy

WerbeFoto für einen Lampendesigner:

SLV Elektronik GmbH  (Link Foto)

Foto Location (zb.Hochzeitsfotos)

Presse

Zeitungsbericht in der WZ

Presse

Zeitungsbericht in der NRZ Heimat am Niederrhein

Fotowettbewerb Konishi sucht den Super Teich. Gesamtsieger wurde Gynny

Die mit großem Abstand meisten Stimmen konnte Gynny (G. Heymans) mit seinem wahrhaft traumhaften Japangarten Marke Eigenbau auf sich ziehen. Gefolgt wurde er von PapaMoll und dieser wiederum von Koimaus. Jeder dieser drei Teiche wird im kommenden Sommer um einen dreijährigen Konishi Koi reicher sein. Die Koi die zur Auswahl stehen, werden wir in den kommenden Tagen vorstellen. 

Fotowettbewerb Konishi sucht Flower Power

Von vielen wahrscheinlich schon vermutet wurde in der Kategorie der „Teiche über 50.000 Liter“ der KSDS Gewinner Gynny auch beim KFSP der Champion. Und zugegebenermaßen ist die Teich- und Gartenanlage schlichtweg ein Traum, die weit mehr als Beachtung verdient hat. Aber auch der Gewinner in der Kategorie „Teiche bis 50.000 Liter“,  Bonsaikingkoi, braucht sich keinesfalls zu verstecken. Aber erkennen Sie die ähnliche Handschrift der beiden Gärten? - Gynny und Bonsaikingkoi sind Freunde. Japangarten-, Bonsai-, Azaleen- und Koifreunde sozusagen. 

 

Beiden einen herzlichen Glückwunsch. Auf dass viele Teilnehmer diese Anlagen zum Vorbild nehmen und den Ehrgeiz entwickeln, in einem der nächsten Gewinnspiele zu diesem Thema mehr Stimmen einzuheimsen. 

 

 

Besuch bei Koi Kichi und Fan der japanischen Kultur Günter Heymans

 

Der Wecker klingt und das an einem Sonntag … aber zu Recht! Wir haben heute einen Kundenbesuch auf dem Kalender. Und zwar fahren wir dafür aus dem hohen Norden (Riepe) an die deutsch-niederländische Grenze bei Venlo. Der Grund war einfach beschrieben, wir haben Günter Heymans als Kunden für unser Futtersortiment gewinnen können. Nach einigen netten und inhaltsvollen E-Mails haben wir uns entschlossen, dass wir uns zum Thema über Koi, japanische Gartengestaltung und  alles was das schöne Hobby mit sich bringt austauschen.

Gesagt, Getan … Wir arrangierten kurzfristig einen Termin aus und machten uns auf den Weg. Nach guten 2 ½ Stunden Fahrt waren wir angekommen. Leider spielte das Wetter nicht mit wie wir uns erhofft hatten, aber dennoch konnten wir den Charm, die liebevollgestaltete Gartenanlage und die durchdachte Filtertechnik bestaunen. Bereits beim Eintritt durch das bereits japanische Tor in den Hinterhof wusste man, hier hat sich jmd. wirklich Gedanken gemacht.

Neben den großartigen Eindrücken des Gartens, stand für uns der Teich mit seinem unglaublich tollen und gepflegten Bestand im Vordergrund. Nach einigen Eingangsworten wurden wir von Günter zum Frühstück gebeten. Beim Essen ergeben sich bekanntlich die besten Gespräche, wir philosophierten über die verschiedensten Themen bezüglich Gartengestaltung, Koihaltung, den Kauf unserer Lieblinge, Eindrücke von den Japanreisen und vieles mehr. Dazu muss erwähnt sein, dass Günter kein gewöhnlicher Koi Hobbyist ist. Unserer Meinung hat er selbst ein kleines Paradies geschaffen und das Alles ist über 20 Jahren und länger gewachsen. Von den Erfahrungen die Günter gemacht hat kann man nur lernen und dazu gehörten auch wir an diesem Tag.

 

Aber jetzt zu den Koi, wir haben einen riesigen Bestand an tollen Koi vorgefunden. Die gute Pflege und Haltung zeigt Wirkung, alle Koi waren in ausgesprochener guter Kondition. So schwammen mehrere junge Koi (Sansai – Gosai) mit 70-80+ im glasklarem Teich. Beeindruckend ist die Historie die Günter liebevoll über die Jahre erstellt hat. Jedes Jahr werden seine Fische im Winterquartiert gehalten, vorher aber steht ein Fotoshooting mit Messung an. Somit hat man einen informationsreichen Eindruck vom Wachstum und Entwicklung der Koi. Wir werden die Entwicklung der Koi in weiteren Blogs detaillierter Aufführungen und beschreiben. Für Ungeduldige gibt es die eigene Homepage von Günter (aufgeführt unter den Links). Aber das ist nicht der einzige Ort an dem auf diesem Grundstück Koi ihre Bahnen ziehen. In etwa 7.000 Liter werden kleinere Koi von 10-30cm großgezogen, mit einem erstaunlichen und überraschenden guten Ergebnis. Bei konstanten 23°C werden die kleinen mit ordentlich Futter auf Größe gebracht, es ist hier nicht unüblich Tosai mit 10cm auf 40cm und mehr innerhalb von einer Saison heranzuziehen. Eine geringe Besatzdichte und viel Frischwasser, kombiniert mit Wachstumsfutter sind hier die Zutaten zum Erfolg. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Wasserparameter stabil sind, um ein perfektes Milieu zu bilden.

Koi-Entwicklung (Beispiel)

 

Bildquelle: https://www.guenter-heymans.de/koi/koi-entwicklung/

Entwicklung wird hier detailliert aufgenommen und wir werden in einem weiteren Blog auf die Entwicklung und Besonderheiten eingehen.

 

Aber wie wird dieser fast 80.000 Liter große Teich der vor mehr als 25 Jahren entstanden ist gefiltert? Wie ist dieser erbaut worden? Und welche Besonderheiten haben wir vor Ort gesehen?

Der Teich war glasklar, die Fische in Top-Kondition und die Futtermenge pro Tag liegt zwischen 1 bis 2 Kilogramm pro Tag. Dies sind Merkmale, an denen man bereits erkennt, dass der Filter groß und die Wasserwechselrate hoch sein muss. Doch dahinter steckt eine einfache Philosophie oder gleich mehrere. Zu einem betonte Günter mehrfach wie ausgezeichnet sein Filter arbeitet und zeigte uns dies auch. Zum Erstaunen – sowie sei vorweggenommen – waren nicht viele technische Helfer im Einsatz. Der Filter ist mit dem Teich vor mehr als 20 Jahren entstanden, dieser funktioniert und somit wird daran auch nichts Grundlegendes geändert. Dieser Standpunkt sei auch eine Generationsfrage wurde mir (Daniel) von Günter und meinem Vater schmunzelnd erklärt. „Was läuft – solltest du nicht ändern“. Und genau dies zeigt dieser Koiteich und seine Technik eindrucksvoll.

Die nächsten Punkte ist, Wasserwechsel vor Medikamenten. Günter wechselt täglich Teile des Wassers. In einer Woche kommen da auch mal gute 16m³ (20% des Teichvolumes) zusammen. Dies hat aber einen einfachen Grund, dadurch wird die Wasserqualität gewährleistet und die Entwicklung der Koi, besonders das Wachstum gefördert. Weiter werden durch die bessere und stabile Qualität des Wassers der Stress reduziert. Stress ist eine der Hauptursachen für Krankheitsbilder und Behandlungen können schonmal mehrere hundert Euro kosten. Daher wird hier präventiv in Wasser investiert. Der ganz ehrlich gesagt nicht günstig ist, jedoch sieht man an den Fischen wie gut dies ist und danken dies mit einem stetigen Wachstum. Weitere Details und die doch speziellen technischen Helfer werden wir in einem weiteren Blog erläutern.

Sie lesen, dass wir auf weitere Blogs verweisen, dass liegt daran, dass wir den Besuch bei Günter nicht in einem Text verarbeiten wollen. Dies würden weder den Themen gerecht werden, noch würden wir den gesamten Austausch widergeben können. Daher möchten wir auch an dieser Stelle uns dafür bedanken, dass Günter bei der Erstellung der Blogs weiterhilft und seine Erfahrung auf unseren Seiten teilen möchte.

 

Daniel Svoboda interviewt Günter Heymans                              Fragen und Antworten

Der Winter kommt - was muss ich beachten?

 

Fragen Antworten - Überwinterung

Beim Besuch in deinem kleinen Paradies hast du uns erzählt, dass du die kommenden Tage deine Fische in das „Winterquartier“ umsetzen wirst. Erklär uns mal die Gründe dafür, in natürlichen Seen oder Flüssen wird doch auch nichts beheizt oder   abgedeckt? Was sollte vorab bedacht werden?

Nun, der Koi stammt ursprünglich aus Persien und wurden vor ca. 2.000 Jahren nach China gebracht, es handelt sich daher eher um einen warm Wasserfisch der mit Kälte sehr gut umgehen kann. Koi kann man daher nicht mit unseren einheimischen Karpfen vergleichen. Natürlich können Koi auch im Winter in der thermischen Schicht von 4 Grad überleben, aber es birgt auch große Risiken die man doch bei den mitunter sehr teuren Koi nicht unbedingt eingehen möchte.

1. Die Temperaturen sinken stetig, wie schützt du deine Koi vor zu tiefen Temperaturen?

Schon beim Bau meines Teiches machte ich mir Gedanken über die Überwinterung meiner Koi, auf keinem Fall wollte ich meine Koi durch Kälte, Schnee und Eis runter gekühltem Wasser aussetzen, schon ab 4 Grad Wassertemperatur kann es sehr kritisch werden, aber den ganzen Teich zu heizen überstieg einfach meine finanziellen Möglichkeiten. Ich entschloss mich daher den kleineren Teil des Teiches (ca 18 qm3 ) als Winterquartier zu nutzen.

2. Kostet eine Überwinterung viel Geld? Und was hast du bereits bei der Konzeption deines Teiches bedacht?

Beim Bau achtete ich also verstärkt darauf den Teichboden im Bereich des Schotts genau in der Waage zu halten und die Wände in dem Bereich genau Lotrecht zu mauern. Beim laminieren der Wände wurden aus Aluminium U-Profile mit einlaminiert. Diese dienen nun als Führung und Halterung für eine Doppelstegplatte, die von oben eingeschoben wird und den regen Wasseraustausch verhindert. Natürlich ist es keine richtige Wasserabdichtung, aber dennoch wird der Wasseraustausch und die Zirkulation zum Restteich größten Teils verhindert. Den Rest des Teiches wird vom Filter (12 qm3) abgeriegelt und der Wassereinlauf nur in den keinen Teil des Teiches geleitet. Dies wurde bei der Installation der Rohre mit einem Bypass berücksichtigt. Mit einem kleinen Plattenwärmetauscher der mit an der Zentralheizung des Hauses angeschlossen ist kann ich nun die Temperatur steuern. Wir wissen alle das Energiekosten sehr hoch sind und uns das Hobby auch vermiesen kann. Besonders dann, wenn die Ehefrau kälter sitzt als die Koi *Augenzwinkert*.

3. Temperaturschwankungen sind somit das Schädlichste für unsere bunten Freunde? Wie bist du beim Bau deines Teiches dieses Problem angegangen?

Ich habe vor einigen Jahren eine Wärmepumpe installiert, womit ich Temperaturschwankungen abfangen kann und ein zu schnelles absinken der Temperatur verhindere. Es ist sehr wichtig das der Koi genügen Zeit hat, um sich den Temperaturen anzupassen.

 

Günter Ich muss noch mal nachhaken zum Thema warme Überwinterung, wäre es denn nicht besser gewesen den Teich beim Bau schon zu isolieren?

Für mich stand von Anfang an fest das ich meinen Koi nicht über 8 Grad im Winter halten werde, aus diesem Grund habe ich auf eine Isolierung verzichtet, kann aber dafür auch die natürliche Erdwärme nutzen. Dennoch macht es natürlich Sinn den Teich nach außen hin zu isolieren, denn im Sommer sind hohe Wassertemperaturen für ein gutes Wachstum neben einem guten Futter und reichlich Wasserwechsel geboten, Die Isolierung sollte dann aber auch im Teich innerem angebracht werden.

Man sollte natürlich von Beginn an die Isolierung denken, denn eine nachträgliche Einbringung von Dämmstoffen hat in der Vergangenheit gezeigt, dass dies ein toller Wohnsitz für Nager oder Ungeziefer ist. Neben den ungewollten Zuwachs von unliebsamem Mitbewohner wird die Isolierung auch nach und nach zerstört.

 

4. Welche Temperaturen empfiehlst du für die Überwinterung?

Auf Grund meiner Erfahrungen halte ich sie zwischen 6 und 8 Grad im Winter. Eine höhere Temperatur kann ich nicht empfehlen, da bei Temperaturen zwischen 8 und 12 Grad der Gewichtsverlust der Koi größer ist als bei niedrigeren Temperaturen. Auch bei Temperaturen über12 Grad und gleichzeitiger Fütterung ist dies der Fall, da Futterresorption und Bioverfügbarkeit in keinem guten Verhältnis zur Aktivität der Koi stehen. Wer seine Koi warm Überwintern möchte sollte mindestens 15 bis 16 Grad halten und füttern. Ich halte es für besser seine Koi nach einer starken Wachstumsperiode im Sommer eine Pause so gönnen, so hat die Farbe Zeit nach zu kommen. Einige machen auch bei hohen Temperaturen einen Futterstopp, sodass die Farbe sich wieder regenerieren kann.

5. Welche Möglichkeiten zur Abdeckung gibt es? Und welche nutzt du?

Ich verwende zur Teichabdeckung Styroporklötze mit den Maßen 10x15x100 cm die als Schwimmer für meine Doppelstegplatten dienen, diese werden als Rahmen des Teiches angepasst. Diese Klötze lassen sich mit einem Sägemesser gut schneiden, kurze und schräg geschnittene Stücke für die Rundungen, die Verbindung der Klötze habe ich so erzielt, rechter und linker Klotz jeweils eine Schraube die dann mit Draht umwickelt wird, Schrauben leicht in den Klötzen versenken und fertig. So ist es tragfähig und zum Rand des Teiches von der Außenluft isoliert. Achtung dies kann sehr gefährlich für die Koi werden wenn nicht genügend belüftet wird. Hier bitte zwei Luftpumpen an verschiedenen Stromkreisen verwenden. Jetzt braucht man nur noch die Doppelstegplatten den Teichwandungen anzupassen und mit H-Schienen zu verbinden. Fertig ist die Winterabdeckung, die sogar für Katzen und Hunde tragbar ist.

6. Wieso hast du diese Art der Abdeckung gewählt? Es gibt doch noch viele weitere Varianten? Wie beispielsweise PE-Bälle, Folie, Stryodurplatten?

Mit Styrodur Platten habe ich keine Erfahrung, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass wenn sie direkt auf dem Wasser liegen der Gasaustausch sehr schlecht sein muss, außerdem verdunkeln sie den Teich was zum Absterben von Algen führen kann und die Wasserqualität verschlechtert, auch Faulungsprozesse werden so gefördert. Luftpolsterfolie habe ich die ersten Jahre selbst verwendet bis mir ein Sturm alles vermasselt hat. Das Problem der Schneelast und Wassersäcke die sich bilden, selbst bei einem Zelt ähnlichen Aufbau sind sehr gravierend gewesen um die Art der Wärmedämmung zu verwerfen.

Auch mit Biobällen habe ich es eine Zeit lang versucht, aber der Wirkungsgrad ist eher schlecht, ist wohl eher etwas für Swimmingpools und Saunalandschaften, weil sie so ja auch weiter nutzbar bleiben. Dazu kommt das man nach einem Sturm die Bälle im ganzen Garten verstreut hat und die Lagerung im Sommer sehr viel Platz beansprucht.

Weiter gibt es noch Schwimmbadabdeckungen diese sind wohl die eleganteste Lösung für eckige Teiche. Und etwas kostspieliger als die Abdeckung mit Doppelstegplatten. Hierzu wird der Teich an den Seiten mit einem Schienensystem ausgerüstet und die beweglichen Elemente der Abdeckung können sehr bequem in position gebracht werden. So wird in wenigen Augenblicken aus dem Teich ein Winterquatier. Diese Variante ist sehr langlebig, eignet sich aber meistens für Teiche mit einer nicht so natürlichen Teichumrandung und Teichform. 

7. Belüftest du zusätzlich? Und in welcher Tiefe?

Ich belüfte nach der Abdeckung sofort mit einer zweiten Luftpumpe, die auch an einem anderem Stromkreis angeschlossen ist, hier ist das Prinzip Redundanz unerlässlich - Mit einer steuerbahren Ip Cam kann ich meinen Koibestand und natürlich auch die Funktion der Ausströmer beobachten.

Die Ausströmer befinden sich am Boden auf ca, 1,80m, das ist aber nur bei beheizten Teichen zu empfehlen. Teichbesitzer, die nicht heizen bitte die Ausströmer auf 30 cm hochziehen, damit die thermische Schicht nicht verwirbelt wird.

 

8. Welches Futter fütterst du im Winter? Und bis zu welcher Temperatur?

Ich fütter im Spätherbst und im Frühjahr ausschließlich Hikari Wheat Germ, aber auch über das ganze Jahr neben einigen anderen Futtersorten. Bei Temperaturen unter 10 Grad füttere ich gar nicht mehr und fange auch erst mit der Fütterung ab 12 Grad wieder an.

9. Hat es einen Vorteil den Filter auch im Winter durchlaufen zu lassen?

Auf jeden Fall, auch wenn die Leistungsfähigkeit im Winter stark abnimmt, so bleibt genügend Kapazität fürs Frühjahr und der Filter ist verhältnismäßig schnell wieder auf voller Leistung. Anders ist es bei einer Stilllegung, die ja meistens auch mit einem ablassen des Wassers verbunden ist. Hier ist die Anlaufzeit eine ganz andere und überschneidet sich bereits mit verstärkter Fütterung, was natürlich zu Nitritproblemen führt.

Regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte ist so oder so emfehlenswert, auch im Winter sollte man regelmäßig die Wasserparameter prüfen und auch frisches Wasser hinzugeben.

10.Du sprichst davon, dass ein Teil deines Teiches nicht gefiltert wird, was passiert mit den Rohren? Und reinigst du diese vor der Inbetriebnahme?

Die Rohre vom Skimmer werden entleert durch das Ablassen des Teichwassers um ca. 10 cm und dienen dann als Überlauf bei starken Regen oder Schneefällen. Das Wasser was in den Bodenabläufen steht wird vor in Betriebsnahme abgelassen, ich kann das, weil ich eine Bodenrohrspülung beim Bau der Technik direkt mit eingeplant habe.

11.Welche Vorbereitungen triffst du vor der „Einquartierung in den kleinen Teil deines Teiches“?

Ich warte stets auf eine Wassertemperatur von ca. 15 Grad, die Koi lassen sich dann etwas einfacher fangen. Natürlich benötige ich mein Handwerkszeug als Koihalter. Kescher Umsetzschlauch, Messwannen, eventuell auch Fotoutensilien und auch einen zweiten Mann.

 

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